In der Internetszene hat sich die Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitet und jeder wollte so schnell wie möglich rein, zu Google+, dem neuen Facebook von Google.
Als Zwischenruf in der Kreativpause der medien-sprechstunde möchte ich das Release des neuen Dienstes nutzen, um mal die Arbeitsweise dieses irrsinnig erfolgreichen Unternehmens unter die Lupe zu nehmen. Denn das entspricht dem, wie jetzt und in Zukunft gearbeitet, agiert und Geld verdient wird. Die Medien- und Werbebranche hat es schon längst zu spüren bekommen, dass der Markt nicht mehr wie früher funktioniert. Das Internet verändert unsere Welt. Wir alle haben damit täglich zu tun. Wir können uns dieser Entwicklung nicht entziehen und deshalb ist es gut sie zu verstehen.
In dem Buch von Jeff Jarvis „Was würde Google tun“ von 2009 finde ich für die Erläuterungen einen guten Begleiter. Zugegeben, Jarvis schreibt ziemlich euphorisch und für deutsches, E-Mail-affines und Facebook-skeptisches Publikum ist es eher gewöhnungsbedürftig. In vielen Punkten gebe ich im jedoch recht. Ich fasse die Prinzipien einmal so zusammen:
Vereinfachen
Vernetzen
Beteiligen
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